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18.10.2012

Android – ein Betriebssystem auf der Überholspur

von Gastautor

Dominik Pinzenöhler
Einkauf / Content

Hallo liebe Blog-Leser,

Android wird bei den Smartphone-, Netbook- und Tablet-PC-Nutzern immer beliebter. Dies bestätigt auch die neueste Statistik über die Marktanteile der verschiedenen Smartphone-Betriebssysteme von den Marktforschern von IDC Worldwide Mobile Phone Tracker.

Androidarmee

Erfolgsgeschichte Android
Ins Leben gerufen wurde Android im Jahr 2003 von seinem Entwickler Andy Rubin, der es 2005 an Google verkaufte. Seitdem wird es kontinuierlich weiterentwickelt und ist spätestens seit den statistischen Zahlen des 2. Quartals 2012 nicht mehr von der Überholspur wegzudenken. Konkurrenzsysteme wie BlackBerry OS, Symbian und Windows Mobile lässt Android mit einem Marktanteil von 68,1% elegant hinter sich.
Sogar iOS, das Betriebssystem von Apple und gleichzeitig Androids wohl stärkster Konkurrent, fällt mit 16,9% weit hinter ihm ab.
Da ist es nicht verwunderlich, dass täglich über 900.000 neue mobile Geräte wie Smartphones, Netbooks und Tablet-PCs mit Android-Software aktiviert werden.

Android für jedermann
Google ist eines von 84 Mitgliedern der Open Handset Alliance, die es sich zum Ziel gesetzt hat, offene Systemstandards für Mobilgeräte zu schaffen. Ergebnis dieses Vorhabens sind sogenannte “Open Source”-Programme, also freie Software, deren Programmcode für jedermann einsehbar ist. Vorteil dieser Systeme ist zum einen, dass man frei, also kostenlos, auf sie zugreifen kann – Gerätehersteller müssen dementsprechend für die Nutzung von Android keine Lizenzgebühren bezahlen und diese auch nicht auf den Kaufpreis aufschlagen.

Zum Anderen können die Mobilgeräte-Anbieter eigene Softwaredetails entwickeln und auf die Geräte aufspielen, sodass es z. B. individuell modifizierte Benutzeroberflächen gibt. Ein Nachteil, den Android mit sich bringt, ist die stark eingeschränkte Update-Möglichkeit. Da das Programm durch das “Open Source”-Prinzip vielen individuellen Veränderungen unterliegt, gibt es keine Möglichkeit, universelle Updates herauszubringen. Denn jede einzelne Modifikation erfordert ihr eigenes Update und dieser Aufwand lohnt sich in den seltensten Fällen.

Zahlen und Fakten

Die Marktanteile der Betriebssysysteme bei Smartphones

Der Google Play Store und die Möglichkeiten seiner User
Der Google Play Store, früher der “Android Market”, bietet Software-Nutzern eine umfangreiche Auswahl an Apps, Spielen, E-Books und Programmerweiterungen wie z.B. mehrere verschiedene Benutzeroberflächen. Durch das “Open Source”-System kann jeder Programmierer Android-Apps entwickeln und sie anderen Usern zur Verfügung stellen. Die Preise der Apps sind vom Entwickler frei festlegbar – meistens sind sie umsonst, oftmals sehr günstig und nur selten kosten sie mehr als 5 Euro. Insgesamt sind inzwischen über 450.000 Android-Apps erhältlich und – es werden täglich mehr.

Viele Grüße
Dominik Pinzenöhler

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Schlagwörter: Android, Betriebssystem, Google Play Store, Statistik, Zahlen und Fakten

3 Antworten zu “Android – ein Betriebssystem auf der Überholspur”
  1. Sehr guter Bericht @ Dominik

    Als Android-User gibt es für mich nur ein wirkliches Ärgernis und das ist halt die Updatefähigkeit, wie du schon geschrieben hast.
    Da hat man nun ein schönes Androidgerät, wird aber vom Hersteller nach einiger Zeit nicht mehr mit Updates versorgt, da die jeweiligen Anpassungen an die sich ständig ändernde Hardware zu kostenintensiv sind und meist wird man mit dem Kommentar – “zu lahme Hardware” oder “zu wenig Speicher” abgespeist.
    Manche Hersteller haben dann auch noch eine Update-Politik, bei der man sich die Haare raufen könnte, da gibt es vollmundige Ankündigungen über Updates, welche dann nach Monaten noch nicht erfüllt wurden oder nur Teilweise umgesetzt wurden usw.
    Hat man sich aber damit abgefunden ( Bei Apple und Co ist es übrigens auch nicht viel besser) dann hat man aber in der Regel ein Gerät, welches dank der vielen Apps und dem Ideenreichtum der Leute auf lange Sicht Fun macht. :)

    Grüßle Funny08

  2. Ich bin auch sehr begeistert von Android. Bisher kannte ich es nur vom Smartphone, aber vor Kurzem hatte ich auch einmal ein Tablet mit Android in der Hand. Es macht wirklich Spaß damit zu hantieren.
    Probleme mit der Update-Fähigkeit sind mir bisher nicht aufgefallen. Aber wahrscheinlich habe ich mich bisher zu wenig mit den Geräten beschäftigt.

  3. @ Manuel -

    Probleme sind das eigentlich nicht, es ist halt eher so, dass neuere
    Androidversionen die ein oder andere Verbesserung beinhalten, optisch
    etwas schmucker daherkommen, bei manchen Geräten verbessert sich auch
    die Hardwareausnutzung bemerkbar duch längere Akkulaufzeiten, besserer Empfang, schnelleres Satelitenfix usw (manchmal wird´s aber auch schlechter *g)
    Ist ein klein wenig so wie wenn man die Windowsversionen vergleicht, also Win 98,XP,Vista;7;8 – ansich machen alle das selbe aber jede etwas anderst.

    Ärgerlich wird es dann, wenn man zb auf das 2 Jahre alte Samsung S1 den Chrome Browser installieren will, weil dieser auf dem S2 prima funktioniert, man dann aber die Mitteilung bekommt, dass Chrom erst ab Android 4.0 läuft aber Samsung den Support bei 2.3.6 eingestellt hat.
    Nun steht man vor der Wahl, läßt man die Stock-Firmware drauf ( Original FW) oder steigt man auf eine Custom Firmware um (Fremd FW) die von verschiedenen Entwicklercrews unabhängig von Samsung zusammengestellt wurde. Hier bekommt man zwar die neuesten Funktionen aber läuft Gefahr, das Handy evtl. unbrauchbar zu machen….wenn es ganz dumm läuft. Und jenachdem verliert man auch seine Garatieansprüche. Man sollte hier also Nutzen und mögliche Kosten abwägen und sich gut informieren…

    Grüßle Funny08

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