Conrad Connect – das Internet der Dinge unter einem Dach vereint

Conrad Connect ist eine neue Plattform für das Internet der Dinge und funktioniert wie eine Zentrale Sammelstelle für alle Parameter verschiedenster Produkte und Systeme.

Conrad Connect ist eine neue Plattform für das Internet der Dinge und funktioniert wie eine Zentrale Sammelstelle für alle Parameter verschiedenster Produkte und Systeme.

Das Internet der Dinge schafft neue Wege, Daten zu erheben, auszuwerten und zu nutzen. Während die Hersteller von IoT Produkten bisher eher auf unterschiedliche Lösungen setzen, geht Conrad Elektronik mit Conrad Connect einen anderen Weg: Produkte verschiedenster Hersteller werden in einem gemeinsamen Plattform  zusammengeführt und so die Möglichkeiten vervielfacht.

Zusammenhänge neu gedacht

Denn so richtig nützlich werden die Daten aus den unterschiedlichsten Quellen erst, wenn man sie auch entsprechend nutzen kann – und dabei völlig neue Wege gehen kann. Mittels eines „Regeleditors“ kann der Nutzer eigene Regeln aufstellen, und neben den vorhandenen Daten der Sensorik auch Kalenderdaten wie Wochentage, Jahreszeit oder die eigene Abwesenheit oder das örtliche Wetter für die Steuerung des Eigenheims nutzen.

Was bisher nur für Nerds und Bastler möglich war und aufwendige Programmierung voraussetze, übernimmt nun der grafische „Wenn – Dann“ Regeleditor von Conrad Connect. Per Drag and Drop lassen sich Sensoren und Aktoren nach den eigenen Vorstellungen verknüpfen, um Regel- und Messstrecken aufzubauen. Einfach das passende Element in den Editor ziehen, Zielwert eingeben, Reaktion bestimmen, fertig!

Eine Steuerung könnte dabei etwa so aussehen: Die Außentemperatur beträgt 10 Grad, die Innentemperatur ist unter 15 Grad gefallen – hat da etwa jemand vergessen das Fenster zu schließen bevor er das Haus verlassen hat? Als Reaktion wird automatisch die Heizung abgeschaltet, eine Pushnachricht  informiert euch unterwegs über das Ereignis. Zusätzlich schalten wir noch die Zimmerbeleuchtung auf Blau um, damit der Nächste, der nach Hause kommt, das Fenster gleich schließen kann.

Datenanalyse mit Spaßfaktor

Hängt meine Bewegungsmotivation mit dem Wetter zusammen?  Wo liegt meine eigene Wohlfühltemperatur eigentlich genau? Gibt es Zusammenhänge zwischen meinem Stromverbrauch und dem Wochentag? Wann kann ich am besten Heizkosten sparen?

Die Möglichkeit, alle Daten in einem zentralen Dashboard übersichtlich darzustellen und nach den eigenen Interessen anzuordnen macht Spaß und weckt den eigenen Entdeckergeist. Die beiden frei konfigurierbaren Dashboards dürften dem Ein- oder Anderen Nutzer an die Oberfläche des Weblog-Systems WordPress erinnern.
Das System baut auf einer Cloudlösung auf, die in Deutschland gehostet wird und deren Daten die EU nicht verlassen.  Der Zugriff auf das Dashboard und den Regeleditor setzen daher nur einen Internetzugang sowie einen aktuellen Browser voraus und lassen sich auch vom Tablet oder Smartphone aus einsehen.

Auch Dinge nach der Tageszeit steuern zu können, gehört zum Funktionsumfang von Conrad Connect. Passend zum Feierabend schaltet sich das Licht schon ein paar Minuten früher ein, bevor du die eigenen vier Wände betrittst – natürlich in einem angenehmen warm weiß zum Entspannen vom Arbeitstag. Spielt der Lieblingsverein zur Primetime verwandelt die RGB Raumbeleuchtung das Wohnzimmer in einen riesigen Rasenplatz.

Wer noch keine IoT fähigen Geräte besitzt, kann dennoch in die Plattform hineinschnuppern – Wetter und Kalenderdaten lassen sich so mit Alarmen und Pushmeldungen verbinden und so eigenes „Data Mining“ betreiben.

Per Drag & Drop könnt ihr beim Regel Editor einfach eine Verbindung zwischen euren Geräten herstellen: Einfach die gewünschten Sensoren und Aktoren mit der Maus in das Editor-Fenster ziehen, über Linien miteinander verbinden und die passende Aktion auswählen.

Per Drag & Drop könnt ihr beim Regel Editor einfach eine Verbindung zwischen euren Geräten herstellen: Einfach die gewünschten Sensoren und Aktoren mit der Maus in das Editor-Fenster ziehen, über Linien miteinander verbinden und die passende Aktion auswählen.

Offene Betaphase gestartet

Die Plattform ist aktuell in die offene Betaphase gestartet. Das heißt, mit einer einfachen Registrierung lässt sich die Plattform kostenlos testen. Aktuell werden neben diverser Beleuchtungssysteme und Wetterstationen auch Fitnesstracker und Schaltsteckdosen unterstützt – das Angebot an Geräten soll stetig erweitert werden. Sobald dein Gerät mit der Plattform verbunden ist, kann es mit dem testen und tüffteln losgehen.

Betaphase bedeutet aber eben auch, das noch nicht alle Funktionen 100%ig gegeben sind. So fehlen teilweise noch Übersetzungen zu den Elementen im Regeleditor, und auch die Fehlermeldungen sind teils abstrakt und nicht unbedingt nachvollziehbar. Man merkt, das hier aktuell noch am offenen Herzen operiert wird.

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