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21.12.2011

DDoS – Der Angriff aus dem Internet

von Peter

Hallo liebe Blog-Gemeinde,

aus aktuellem Anlass habe ich heute ein paar Hintergrund-Infos zum Thema DDoS für Euch. Schließlich beschäftigt uns das nun schon seit gestern abend.

Die Abkürzung DDoS steht für Distributed Denial of Service und bedeutet soviel wie Verweigerung des Dienstes. Bei einem DDoS-Angriff auf einen Computer oder ein Computer-System ist es das erklärte Ziel, die Verfügbarkeit des Opfers außer Kraft zu setzen.

Im Gegensatz zu einer DoS-Atacke, die nur von einem Rechner aus erfolgt, werden bei einer DDoS-Atacke viele Rechner gleichzeitig für den Angriff genutzt. Dazu wird das Opfer z.B. mit einer Vielzahl von Anfragen oder fehlerhaften IP-Adressen bombardiert, bis es wegen Überlastung fast nicht mehr reagiert oder seinen Dienst komplett einstellt.

Um dies zu schaffen, muss der Angreifer über ein System verfügen, das eine größere Bandbreite verfügt, als das Zielsystem. Da dies in der Praxis aber oftmals nicht so einfach ist, werden mehrere Systeme mit geringerer Bandbreite, die auf Client-/Server-Technologie aufbauen, koordiniert eingesetzt.

Dabei wartet der DDoS-Server auf Anweisungen, kontinuierlich Daten an ein Ziel zu senden. Die Übertragung erfolg in einem für das DDoS-Programm spezifischem Protokoll. Ein DDoS-Client, der das selbe Protokoll unterstützt, schickt dann die Angriffsanweisungen für ein bestimmtes Ziel an beliebig viele DDoS-Server.

Hier habe ich ein Video gefunden, in dem die ganze Thematik noch einmal anschaulich dargestellt wird:

DDoS-Angriffe werden z.B. von Backdoor-Programmen durchgeführt. Diese Programme installieren sich auf nicht ausreichend geschützten Rechnern im Internet. Anschließend versuchen die infizierten Computer weitere Rechner im Netz zu finden und diese ebenfalls zu infizieren, um so das größtmögliche Botnetz aufzubauen. Denn je größer das Botnetz, desto effektiver kann ein Angriff auch auf gut geschützte Systeme erfolgen.

Aus diesem Grund sollten Rechner, mit denen im Internet gesurft wird, zumindest über ein Minimum an Schutzmaßnahmen verfügen, damit er nicht unfreiwilliger Teilnehmer an einem DDoS-Angriff wird.

Euer Peter

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Schlagwörter: DDoS-Angrif, Internet, Internetshop

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