Diese Technik Trends kommen 2016 auf uns zu!

Die technische Zukunft immer im Blick.

Die technische Zukunft immer im Blick. (Quelle: „pixabay“ von thehorriblejoke, Lizenz: CC0 1.0)

Wir wagen einen Blick in die Zukunft. Diese Technik Trends erwarten euch dieses Jahr. 2016 bringt viele Innovationen!

Spannende Prognosen: Technik Trends im Jahr 2016

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu und im TV laufen immer mehr Jahresrückblicke. Doch 2015 ist bald ein alter Hut, was interessieren uns da die Rückblicke? Nein, wir wollen vorausblicken in die Zukunft. In 2016 werden wir technisch gesehen einiges erleben – so lauten zumindest die Prognosen vieler Zukunftsinstitute. Die Wissenschaftler in Zukunftsinstituten beobachten die Entwicklung von Trends und wechselseitigen Einflüssen in verschiedenen Lebensbereichen. Mit verschiedenen Prognoseinstrumenten und Wahrscheinlichkeitsberechnungen werden daraus Aussagen über die Zukunft abgeleitet. Eine der bekanntesten dieser Zukunftsforschungen wird vom Institut Gartner betrieben. Vor kurzem hat Gartner seine Forschungsergebnisse in 10 Technologie-Trends zusammengefasst und veröffentlicht. Diese decken viele Lebensbereiche ab. Dabei geht es zum Beispiel um intelligente mitdenkende Systeme, Geräte-Mischmasch,  Virtual Reality, Augmented Reality und das Internet der Dinge. Wir nehmen für euch diese und weitere Prognosen unter die Lupe – los geht’s!

3D-Drucker: Mehr Materialien, mehr Möglichkeiten

Dem 3D Drucker sind fast keine Grenzen gesetzt.

Dem 3D Drucker sind fast keine Grenzen gesetzt. (Quelle: „Zortrax M200 3D printer“ von Creative Tools, Lizenz: CC BY 2.0)

Ein Trend der letzten Jahre, der sich in 2016 fortsetzt: die Weiterentwicklung des 3D-Drucks. Im vergangenen Jahr ging es beim 3D-Druck vor allem um das Gerät selbst: Die Vielfalt unterschiedlicher Anbieter und Modelle nahm zu, ebenso wie die Druckqualität. Im kommenden Jahr betreffen die Innovationen das Druckmaterial. Bisher wurde mit wenigen Ausnahmen Kunststoff-Filament zum Drucken verwendet. Bald können wir auch aus anderen Materialien neue Dinge erschaffen. Dazu gehören Textilfasern, Karbon, Glas, biologische Materialien und vielleicht noch so einiges mehr. Im Segment „3D-druckfähige Materialien“ erwartet das Institut Gartner bis 2019 ein jährliches Wachstum von 64 Prozent.

Der Fortschritt im 3D-Druck wird sich in vielen Bereichen bemerkbar machen. So wird die Anzahl an Download-Plattformen für 3D-Modelle deutlich zunehmen. Für Unternehmen sind die Folgen teils positiv, teils negativ. Ein positiver Effekt ist zum Beispiel, dass viel schneller und günstiger Prototypen für Produkte erstellt werden können. Bei einigen Produkten ist es auch denkbar, dass das Unternehmen die Druckdatei zum Verkauf anbietet. Statt auf die Lieferung zu warten, druckt sich der Kunde das Produkt einfach zuhause aus. Damit sparen sich beide Parteien Kosten bzw. Aufwand für Verpackung und Lieferung.Problematisch könnte es werden, wenn Produkte mithilfe von 3D Druck kopiert werden und damit Urheberrecht und Datenschutz gefährdet werden.

Geräte-Vielfalt: unsere technischen Begleiter

Nicht nur das Smartphone, sondern auch die Smartwatch wird unser dauerhafter Begleiter.

Nicht nur das Smartphone, sondern auch die Smartwatch wird unser dauerhafter Begleiter. (Quelle: „pixabay“ von fancycrave1, Lizenz: CC0 1.0)

Ein weiterer von Gartner prognostizierter Trend ist die Vielfalt an Geräten, mit denen sich der Mensch umgibt. Neben Smartphone verfügen wir über einen Laptop, oft kommt noch ein Tablet dazu. Immer häufiger tragen wir am Arm einen Fitness-Tracker oder eine Smartwatch. Diese Begleiter kommunizieren mit unserem Smartphone. In Zukunft wird sich dieser Geräte-Mischmasch eher noch verstärken. Vielleicht kommt zum Beispiel noch eine intelligente Waage dazu oder andere Geräte, die Daten generieren und übermitteln. Vielleicht möchte auch unser Auto Daten auf das Smartphone senden. Nicht zu vergessen ist außerdem der Trend zum Smart Home, der auch eine Menge an intelligenten Geräten mit sich bringt. Die Herausforderung dieses Trends liegt darin, die Kommunikation und Vernetzung einer steigenden Anzahl an Geräten zu ermöglichen. Im Zugzwang sind hier klar die Anbieter der Geräte. Sie müssen eine Lösung finden, wie ihr Tool möglichst einfach und intuitiv in das bestehende Geräte-Netzwerk des Nutzers eingebunden wird. Daran wird sich entscheiden, welche Produkte sich auf dem Markt durchsetzen. Wir sind gespannt!

Autonome Maschinen und Assistenten

Mercedes begeistert die CES mit ihrem Modell des autonomen Fahrzeugs.

Mercedes begeistert die CES mit ihrem Modell des autonomen Fahrzeugs. (Foto: © 2016 Daimler AG)

Autonom bedeutet eigenständig. Und immer eigenständiger werden Maschinen und Anwendungen, die unser Leben vereinfachen werden. Das Standard-Beispiel ist da natürlich das selbstfahrende Auto, an dem neben Google auch die Automobilhersteller fleißig tüfteln. Doch die Welt der autonomen Geräte umfasst mehr als nur sichtbare Geräte und Maschinen. Enormes Innovationspotenzial steckt in den autonomen Agenten! Dabei handelt es sich um Software, welche als Assistenz des Menschen fungiert. Dazu gehören Siri von Apple, welches in 2016 immer mehr unserer Fragen beantworten wird und Cortana von Microsoft. Solche Agenten decken nicht nur einen einzelnen Bereich wie Information, Fitness, Kommunikation, Kalender und Organisation oder Unterhaltung ab. Es geht darum, mit einem System möglichst viele Anfragen und Informationsbedürfnisse des Users zu beantworten. Da wird schnell klar: Apps, die jeweils nur einen Grundnutzen bieten, sind sehr schnell Schnee von gestern. So sprechen auch die Experten der Zukunftsinstitute bereits von einer Post-App-Welt. Diese Welt ohne Apps soll innerhalb der nächsten fünf Jahre entstehen. Dabei gibt es Apps doch noch nicht soo lange – und schon sollen sie wieder von unseren Smartphones verschwinden?

Eine neue Art der Realität

Das Konzept der Erweiterten Realität gewinnt immer mehr an Begeisterung.

Das Konzept der Erweiterten Realität gewinnt immer mehr an Begeisterung. (Quelle: „Möbel als virtuelle Projektion“ von Meximex, Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Durch die Vielfalt an Geräten, deren Vernetzung und die Zunahme an smarten Assistenten erleben wir die Realität anders als bisher. Wir blicken immer öfter auf das Smartphone oder die Smartwatch und lassen uns von Assistenten durch den Tag begleiten. Immer mehr Gegenstände, die uns umgeben, sind smart und können untereinander kommunizieren. Laut dem Portal Trends der Zukunft ergeben sich daraus weitreichende Folgen:

Der Wechsel zwischen verschiedenen Endgeräten und nicht zuletzt auch zwischen der virtuellen und realen Umgebung wird immer fließender. Diese sogenannte „Ambient User Experience“ findet ihren Niederschlag beispielsweise im Bereich Augmented und Virtual Reality.

In Zukunft bestimmst du das TV-Programm

"Video on Demand" wird immer beliebter.

„Video on Demand“ wird immer beliebter. (Quelle: „fotolia“ von Piotr Adamowicz)

In Zeiten von YouTube ist es verwunderlich, wie lange sich Fernsehprogramme gehalten haben. Am liebsten würden wir doch unabhängig von festen Uhrzeiten unsere Filme und Serien anschauen. Erstaunlich auch, dass wir uns nach wie vor von den Sendern ein Programm vorsetzen lassen, dessen Inhalte wir so gut wie gar nicht mitbestimmt haben. Doch vielleicht wird diese Institution schon in 2016 ins Wanken geraten. Der Internet-Fernseher wird uns von diesen Zwängen befreien. Nicht die TV-Sender, sondern du bestimmst, was du wann ansehen willst. Aktuell ist der Internet-TV noch im Anfangsstadium, er wird sich aber bald gegen das herkömmliche TV durchsetzen.

Paket per Drohne!

Pakete per Drohnen verschicken? In naher Zukunft schon Realität.

Pakete per Drohnen verschicken? In naher Zukunft schon Realität. (Quelle: „pixabay“ von kimhyeri, Lizenz: CC0 1.0)

Ein letztes, ganz heißes Thema ist die Nutzung von Drohnen unter anderem für den Paketversand. Für einige klingt das noch sehr abstrakt. Aber vielleicht bekommst du in 2016 oder 2017 bereits dein erstes Paket von einer Drohne geliefert? Amazon erprobt schon seit längerem den Transport von Päckchen per Drohne. Den Verkehr würde dieses Konzept auf jeden Fall entlasten. Bis es soweit ist, sind aber noch einige Fragen zu klären. Zum Beispiel muss sichergestellt werden, dass die Pakete beim richtigen Empfänger ankommen und nicht abgefangen werden können. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Entwicklung weiter zu verfolgen.

Fazit: Von wegen Zukunftsmusik

Wer Zukunftsprognosen à la Science Fiction erwartet hat, ist vielleicht etwas enttäuscht. Klar, so etwas klingt immer recht aufregend, entbehrt aber meistens jeder Grundlage. Daher haben wir beschlossen, nur seriöse Experten mit realistischen Prognosen zu Wort kommen zu lassen. Ich finde, deren Aussagen klingen relativ plausibel. Sämtliche Prognosen beruhen auf aktuellen und bekannten Phänomenen, die sich in Zukunft verstärken und gegenseitig beeinflussen werden. Was mich überrascht, ist, dass wir so schnell von unseren geliebten Apps für jede Lebenslage Abschied nehmen sollen. Statt unterschiedlichen, bunt designten Anwendungen sollen wir nur noch ein einziges System nutzen. Einen virtuellen Assistenten, der alles über den User weiß. Die Daten, die bisher auf einzelne Apps gesplittet waren, werden nun in einem Tool erfasst. Das macht mich doch etwas skeptisch. Toll finde ich dagegen, dass endlich etwas gegen die Einschränkung des TV-Geräts auf das Programm der Sender getan wird. Ich bin gespannt, welche Features die TV-Geräte der Zukunft aufweisen werden!

Die neusten Innovationen findest du auch bei uns auf der Homepage.

Auf welche technische Entwicklung wartest du sehnsüchtig? Verrate es uns.


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