Gadgets aus der Zukunft: die müsst ihr haben!

Die neuste Innovation von Punkt. ähnelt sehr den Handys aus der Vergangenheit.

Die neuste Innovation von Punkt. ähnelt sehr den Handys aus der Vergangenheit. (Bild: © punkt.)

Gadgets als nützliche Alltagshelfer: Sie sollen unseren zukünftigen Alltag vereinfachen. Wir zeigen Zukunftsgadgets, die du garantiert noch nicht kennst.

Gadgets für notorische Verschläfer

„Ach, nur noch fünf Minuten“, nimmt man sich nach dem ersten Weckerklingeln vor, dreht sich noch mal auf die Seite und verschläft gekonnt. Ist die Snooze-Funktion des Weckers ausgesnoozt, heißt das ja nicht automatisch, dass wir schon aufgestanden sind. Verschlafen ist nach wie vor möglich. Und in extremen Härtefällen kann der Wecker sogar Bekanntschaft mit der Wand machen.

In Zukunft kann das nicht mehr passieren: Winson Tam hat eine Fußmatte konstruiert, die einen Wecker integriert. „Ruggie“ nennt sich die hübsche Matte, die nicht nur kalte Füße nach dem Aufstehen vermeidet, sondern erst dann aufhört, dich zu nerven, wenn du für mindestens drei Sekunden auf der Matte stehst. Du hast keine Chance mehr, zu verschlafen – wenn du nicht aufstehst, klingelt die Fußmatte erbarmungslos weiter. Und auch die Gefahr des An-die-Wand-klatschens ist vorüber. Dass die Welt sehnlichst einen solchen Wecker erträumt hat, zeigt die erfolgreiche Kickstarter-Kampagne: mehr als 2.500 Unterstützer finanzierten bereits über 348.100 US-Dollar, obwohl die Kampagne noch gute 23 Tage läuft. Seien wir ehrlich: den Ausgeschlafenen gehört die Welt. Damit du dich künftig dazu zählen kannst, verfolgt Ruggie dieses Konzept:

Die Fernbedienung für oder gegen Alltagsgeräusche

Hoffentlich trifft die Wecker-Fußmatte Ruggie nicht eines Tages auf Here Active Listening! Denn: mit diesen kleinen, unauffälligen Ohrstöpseln kannst du Alltagsgeräusche laut und leise drehen. Die Ohrstöpsel ergeben in Zusammenarbeit mit deinem Smartphone eine Art Geräusche-Fernbedienung für den Alltag: nervt das Babygeschrei in der S-Bahn, blendest du es einfach aus. Brauchst du mehr Bass, drehst du den einfach auf. Eine durchaus beeindruckende Vorstellung: du sitzt im Kinosaal in einem Horrorstreifen und hast endlich Gelegenheit, in den Schreckmomenten auf die Geräuschkullisse deiner Mit-Zuschauer zu verzichten. Oder du stehst in einem Konzert und kannst das Gegröhle um dich herum endlich leiser drehen, während dein voller Hörfokus auf der Band liegt.

Back to the roots: Punkt.

Erinnerst du dich noch an die 90er, als wir alle mit Handys herumgelaufen sind, die nichts weiter konnten als telefonieren und SMS versenden? Für den einen oder anderen war das eine tolle Zeit – offenbar auch für das Unternehmen „Punkt“. Denn Punkt hat ein Mobiltelefon erschaffen, das genau diese Grundfunktionen beinhaltet, nicht mehr und nicht weniger. Optisch erinnert das Handy eher an einen Taschenrechner. Die Tasten wirken in heutigen Smartphone-Zeiten fast schon wieder puristisch.

Klassisches Design mit minimalen Funktionsmöglichkeiten.

Klassisches Design mit minimalen Funktionsmöglichkeiten. (Bild: © punkt.)

Das Display kommt mit Schwarz-Weiß-Anzeige aus und die 20 Tage Akkulaufzeit (Standby-Modus) wirken nahezu utopisch. Petter Neby ist der norwegische Unternehmensgründer und er möchte Menschen Alternativen bieten, die sich nicht durch ihr Mobiltelefon ablenken lassen wollen oder die sich von den Technologien heutiger Zeit überfordert fühlen. Der Hauch von nichts kostet übrigens ordentlich: 295 € (UVP) sind ein stolzer Preis, den User dafür hinlegen, weniger Funktionen zu haben.

Geiles Gaming-Gadget: die Spiele sind eröffnet!

Du lädtst zum Spieleabend ein, deine Freunde kommen an und die Frage, was ihr spielen wollt, wird mit der Gegenfrage, welche Optionen es denn gibt, beantwortet. Mit dem Ludi Table existieren jede Menge Optionen: der interaktive Tischcomputer erinnert optisch an ein Riesen-iPhone auf Stein und erlaubt extrem großen Spielspaß! Ihr könnt kickern, Billard spielen, Air-Hockey zocken – die Gaming-Welt wird nach und nach um neue Spiele erweitert. Abgesehen von dem wirklich umwerfenden Design überzeugt soweit also auch die Funktionalität des Gadgets.

Rundum-Blick: mehr Sicherheit auf dem Motorrad

Skully

Nicht nur stylisch sondern auch praktisch. (Bild: © skully)

Marcus Weller, begeisterter Motorrad-Fahrer, verunfallte in Barcelona. Er trug Verletzungen davon, die glücklicherweise nicht lebensgefährlich waren, und eben dieser Unfall brachte ihn auf eine Idee: man müsste einen Motorradhelm schaffen, mit dem es auch möglich ist, nach hinten zu schauen. Kurzerhand entwickelte Weller den Skully AR-1, der in weiß oder schwarz optisch ordentlich was hermacht! Für den recht stolzen Preis von knappen 1.500 US-Dollar sollte der Helm jedoch noch mehr können als optisch zu begeistern.

Und das ist gelungen: eine rückseitig angebrachte Weitwinkelkamera erlaubt dem Helmträger eine Rückansicht; zusätzlich sorgt ein GPS-Modul für eine Navigationsmöglichkeit. Die Infos werden in ein im Visier integriertes Display projiziert. Via Bluetooth sind Helm und Smartphone verbunden, um dem Telefon per Sprachsteuerung Befehle erteilen zu können.

Philips-Saftflasche für Smartphone-Saft

Da du nicht auf deine üblichen Smartphone-Features verzichten möchtest, hast du dich gegen das Punkt-Modell und für dein jetziges Smartphone entschieden. Du freust dich zwar über die Funktionsvielfalt, die allerdings führt dazu, dass der Saft deines Smartphone ziemlich schnell zur Neige geht. Diese Phrase kennt auch Philips und reagiert darauf mit einer Saftflasche, die deinem Smartphone-Akku neuen Saft spendiert:

In hübschem Design gehalten, nämlich dem einer edlen Trinkflasche, stöpselst du dein Smartphone einfach an den Trinkflaschenverschluss und lädtst deinen Smartphone-Akku wieder auf. Mit einem voraussichtlichen Preis von knapp 250 Euro ist der Saft aus der edlen Flasche nicht so günstig wie unschönere Alternativen.

Smartes Gadget: sprich mit allen Dingen

Strom sparen wird mit diesem Gadgets leicht gemacht.

Strom sparen wird mit diesem Gadgets leicht gemacht. (Bild: © parce)

PARCE möchte Smart Home für jedermann ermöglichen: das Münchener Startup PARCE hat es sich nicht nehmen lassen, die CES in Las Vegas für die Vorstellung von „Parce One“ zu nutzen. Der Zwischenstecker mit WLAN-Integration ist für Apples Smart Home System HomeKit gedacht. Und jetzt wird es spannend:

Jedes elektronische Gerät, das du in den Zwischenstecker einsteckst, kannst du via App und Siri bedienen und kontrollieren. Du kannst auch verschiedene Geräte miteinander koppeln. So gelingt es beispielsweise, Siri beim ins Bett gehen zu sagen, sie soll sämtliche Lichter ausschalten. Der Energieverbrauch aller angeschlossenen Geräte wird außerdem aufgezeichnet. Praktisch, denn so kannst du die Verbrauchswerte deiner Haushaltsgegenstände kennenlernen.

PARCE plant Großes: künftige Versionen sollen aus deinem Nutzerverhalten lernen und die Steuerung automatisieren, wenn du das möchtest. So minimierst du unerwünschte Standby-Zeiten und optimierst deinen Stromverbrauch. Du könntest etwa dein TV-Gerät in den Zeiten abschalten lassen, in denen du ganz bestimmt nicht fernsiehst, etwa in Büro- oder während deiner Schlafenszeiten. Ab Februar kannst du den smarten Helfer für 59,95 € (UVP) bestellen; die dazugehörige App gibt’s kostenfrei im App Store.

Und auch leicht bedienbar dank der App.

Und auch leicht bedienbar dank der App. (Bild: © parce)


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