04.02.2011
Peter auf der Spielwarenmesse Nürnberg
von Peter
Am Donnerstag dem 03. Februar war es wieder soweit. Die Spielwarenmesse Nürnberg öffnete ihre Pforten. Klar, dass wir vom Blog-Team uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollten, uns vor Ort einen ersten Eindruck zu verschaffen.
Da Tanja leider krankheitsbedingt ausfiel (übrigens gute Besserung liebe Tanja), waren Frank und ich notgedrungen alleine unterwegs. Und bei rund 2700 Ausstellern, die heuer vor Ort sind, muss man eben Schwerpunkte setzen.
Den Bericht vom Frank, der die Modellbahnaussteller besucht hat, könnt Ihr hier lesen.
Ich habe mich ein wenig in der Modellbauabteilung herumgetrieben. Und wenn man den Ausstellern Glauben schenken will, hat die Branche die Finanzkrise recht gut weggesteckt und sieht der Zukunft positiv entgegen.
Um das zu demonstrieren, wurden teilweise recht große Geschütze aufgefahren. Da reichte es nicht, nur ein sehr schönes Modell auszustellen. Nein es musste gleich das hochglanzpolierte Vorbild mit am Stand sein.

Herr Dr. Ralf Steinbach von Blue Airlines war auch da und zeigte beeindruckende HighTech-Flugmodelle
Mein Modellbau-Fazit:
Auf der Spielwarenmesse werden die unterschiedlichsten Produkte vorgestellt und man kann sehr leicht Trends erkennen. Und der geht bei den Fernsteuerungen ungebremst in Richtung 2,4 GHz in Verbindung mit Telemetrie. LiPo-Akkus und Brushlessmotoren waren im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren recht oft zu sehen. Nur im Car-Bereich konnten sich die Nitro-Motoren noch behaupten. Die Tendenz der ausgestellten Flugmodelle geht eher in Richtung kleiner, feiner und vor allen Dingen bezahlbar. Und ich glaube, wer in Zukunft auf dem Modellbaumarkt weiter bestehen will, wird technisch ausgereifte Produkte zu einem fairen Preis anbieten müssen.
Für alle, die keine Chance haben die Messe persönlich zu besuchen, empfehle ich die einschlägigen Fachzeitschriften. Mit Sicherheit werden in den nächsten Ausgaben alle Messeneuheiten haarklein beschrieben und ganz genau gezeigt.
Da ich aber auch ein wenig über den Tellerrand schauen wollte, habe ich noch einen kleinen Abstecher in andere Ausstellungshallen gemacht. Ich war wirklich überrascht, aus welch unterschiedlichen Ländern die jeweiligen Standbetreiber kamen.
Aber auch in den Bereichen Spielen, Bücher, Lernen geben sich die Standbetreiber optimistisch, selbst wenn die derzeitige Lage als “schwierig” eingestuft wird. Der Trend geht immer weiter in Richtung Elektronik. So lernen z.B. Kinderbücher mit Hilfe handlicher Lesegeräte das Sprechen.
Unter dem Strich gesehen ist die Messe eindrucksvoll und informativ. Ich war sehr überrascht zu sehen, für welche Artikel es einen Markt und auch interessierte Käufer gibt. Allerdings gab es auch den einen oder anderen Stand bei dem ich mich wirklich fragte: Wer braucht denn so etwas?
Und dass das Thema “Toys go green – natürlich spielen” so ziemlich komplett verfehlt wurde, hat Frank ja schon geschrieben.
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Schlagwörter: Spielwarenmesse Nürnberg, Toy Fair


































Hallo Peter,
bei Deinen Bildern werde ich ganz neidisch! Da muss sich mein Handy ganz glatt geschlagen geben! Sollte ich in Frankfurt auf der Musikmesse sein (meinem Wohnzimmer), werde ich mein Handy stecken lassen und meine Kamera mitnehmen! Mir tun immer noch die Beine weh…aber toll war´s trotzdem! Und hoffentlich sehen wir die Tanja bald wieder.
Schönes Wochenende…und Prost!