Auto

27.08.2012

Positionsmeldung mit GPS-GSM Alarmsystemen

von Gastautor

Günter Hertlein
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Hallo liebe Blog-Leser,
Hochwertige Fahrzeuge gelten als diebstahlgefährdet. Jedes Jahr werden in Deutschland über 36.000 PKW und LKW-Diebstähle angezeigt. Kleine GPSGSM-Alarmsysteme steigern die Chance auf eine Wiederbeschaffung. Anfang des Jahres haben wir bereits über ein gestohlenen Wohnwagen berichtet, der mittels GSM wieder gefunden wurde.

Bei den äußerst kompakten, akkubetriebenen Positionsmeldern kombinieren die Hersteller zwei bekannte Technologien. Die Alarmsysteme registrieren ihre Position mit Hilfe des amerikanischen Global Positioning System (GPS) und zusätzlich über das GSM-Mobilfunknetz. Die GPS-Ortung erfolgt per Satellitenpeilung. Besteht Kontakt zu mindestens drei geostationären Flugkörpern, kann die Position fast metergenau festgestellt werden. Zusätzlich registrieren GPS-GSM Alarmsysteme, in welcher Funkzelle des Handynetzes sie sich aktuell befinden. Diese Art der Standortbestimmung funktioniert auch in Gebäuden. Dank der doppelten Absicherung erweisen sich die er mittelten Koordinaten als äußerst
zuverlässig.

GPS-GMS Tracker

GPS-GMS Tracker

Sichern und verfolgen
Im Innern der Alarmsysteme befindet sich eine GPS-Empfangseinheit sowie ein GSM-Modul, wie es auch in handelsüblichen Handys verbaut wird. Zum Betrieb ist eine SIMKarte mit SMS-Funktion notwendig. Zusätzlich verfügen GPS-GSM Alarmsysteme meist über einen Bewegungsmelder. Dieser misst Beschleunigungen um die Hoch-, Quer- und Längsachse von Objekten. Wird das elektronisch gesicherte Fahrzeug bewegt, schlägt das System per SMS Alarm an die vorher festgelegten Mobilfunknummern. Der Empfänger erhält laufend Positionsmeldungen in Form geostationärer Daten (Längen- und Breitengrad). Zusätzlich senden viele Modelle Links zu Diensten wie Google-Maps, so dass eine direkte Kartendarstellung möglich ist. Oft ist auch ein „Hineinhören“ in das Fahrzeug möglich, indem der Benutzer das GSM-Modul mit seinem Handy einfach anruft.

Freiräume definieren
In der Praxis ist es oft wünschenswert, Fahrzeugen einen Bewegungsradius zuzuweisen. So können etwa Baustellenfahrzeuge auf einem fest definierten Gebiet bewegt werden, ohne das Alarmsystem auszulösen. Verlässt das Fahrzeug die Sicherheitszone, reagieren die GPS-GSM Alarmsysteme umgehend. Das Festlegen des Sicherheitsbereiches wird auch als Geofencing bezeichnet.

Da die Alarmsysteme Akkus zur Stromversorgung nutzen, lassen sich die kleinen Kästen an unzähligen Stellen im Fahrzeug verstecken. Einige Modelle sind sogar wasserfest und so z. B. auch unter der Motorhaube montierbar. Geht die Spannung zur Neige, mahnt eine SMS zur Akkuladung der Systeme. Oft dienen USB Schnittstellen zum Nachladen und für die Programmierung am PC oder Notebook. Die kleinen und äußerst kostengünstigen GPS-GSM Alarmsysteme schützen Fahrzeuge bei einem Diebstahl optimal. Dank der einfachen Bedienung lässt sich die neue Sicherheitstechnik schnell installieren.

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Schlagwörter: GMS-Empfänger, GMS-Tracker, GPS-Empfänger, GPS-Gerät, GPS-Tracker, Gsm-Modul

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