Licht & Energie

01.10.2014

Energiewende – so kannst du die Zukunft mitgestalten

von Gastautor

Der Energiewandel in Deutschland ist zurzeit voll im Gange. Mit umfangreichen Maßnahmen in den Bereichen Verkehr, Industrie und Gebäudesanierung soll der CO2–Ausstoß reduziert und der Anteil erneuerbarer Energie massiv erhöht werden. Wir haben uns angeschaut, was die Regierung für die Energiewende tut – und wie du dazu beitragen kannst.
 
 

Was tut die Bundesregierung für die Energiewende?

 
Die Bundesregierung verfolgt mit der Energiewende zwei Ziele. Bis 2050 sollen wir die Treibhausgase um mindestens 80% reduzieren. Das zweite, sehr ambitionierte Ziel ist, bis 2020 komplett aus der Kernenergie auszusteigen. Dies haben die im deutschen Bundestag vertretenen Parteien nach dem Reaktorunglück in Japan beschlossen. Außerdem soll die Abhängigkeit von konventionellen Energieträgern wie Öl und Gas in den kommenden Jahrzenten stark reduziert werden. Der deutsche Stromverbrauch soll beispielsweise bis 2035 zu 55 – 60% von regenerativen Quellen gedeckt werden. Solche Quellen sind Windenergie, Wasserkraft und Solarenergie. Um die ehrgeizigen Ziele zu erreichen, setzt die Politik auf ein Maßnahmenpaket, welches die Bereiche Energiesparen, Umbau der Stromerzeugung sowie Ausbau der Netzte und Förderung der Elektromobilität umfasst.
 
Hier kannst du den Anteil des Endenergieverbrauchs für Wärme und Kälte im Gebäudebereich am gesamten Energieverbrauch im Jahr 2011 sehen.

 

Weg von den fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien

 
Derzeit sind wir von fossilen Brennstoffen noch sehr abhängig. Rund ein Drittel der Primärenergie wird aus Erdöl erzeugt. Es folgen Kohle mit 24,5%, Gas mit 22,3%, nachhaltige Energien mit einem Anteil 12,4% sowie Kernkraft mit „nur“ noch 7,6%. Um die Energiewende zu beschleunigen, ist ein massiver Ausbau des Stromnetzes nötig. Nur so kann der Ökostrom aus den Windrädern an der Küste und in Norddeutschland nach Süddeutschland geleitet werden, wo die meisten großen Industriebetriebe angesiedelt sind. Im Jahr 2013 wurden knapp über 4 Milliarden Euro in den Netzausbau gesteckt. Das Hauptziel ist es, vor allem die Verteilernetze miteinander zu verknüpfen. Derzeit beliefern oft noch Großkraftwerke die einzelnen Regionen. In der Zukunft soll der Strom aus allen Landesteilen und dem Ausland in die einzelnen regionalen Netze verteilt werden können. Dazu müssen sehr viele neue Stromtrassen gebaut werden und ein Steuerungssystem eingeführt werden.
 
 

Erneuerbare Energie auf dem Vormarsch

 
Auch wenn Experten sich teils kritisch über das pünktliche Erreichen der Klimaschutzziele äußern, sind grüne Energiequellen auf dem Vormarsch. Zurzeit stammen 12,4% des deutschen Energieverbrauchs aus nachhaltigen Quellen. Ein genauerer Blick auf die einzelnen Bereiche ist dabei sehr interessant: So stammen bereits 23,5% des nachhaltigen Stroms aus erneuerbaren Quellen. Bei der Gebäude- und Industriewärme werden 10% der Energie umweltfreundlich gewonnen. Bei Verkehr liegt der Ökoenergieanteil bei 5,7%.
 
 

Verkehr und Gebäudesanierung

 
Bis 2020 soll der Energiebedarf im Verkehr um 10% sinken. Doch in den letzten Jahren blieb der Energieverbrauch in diesem Segment konstant. Um dieses Ziel dennoch zu erreichen, setzen die Verantwortlichen auf Verbrauchsreduktionen bei Verbrennungsmotoren. Zudem wollen sie die Elektromobilität ausbauen. Im Jahr 2020 – so der Plan der Verantwortlichen – ist eine Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs. Derzeit sind jedoch erst 13.000 Elektrofahrzeuge im Verkehr. Was sich bis jetzt sehr verbessert hat, ist der Durchschnittsverbrauch der PKWs. Dieser sank innerhalb von 14 Jahren von 8,0 auf 5,8 Liter.
 
 
Bis 2050 sollen alle Gebäude in Deutschland annähernd klimaneutral sein. Um Energie zu sparen, werden die Mindestanforderungen an Wärmedämmung für Neubauten schrittweise erhöht. Zudem sollen Bestandsbauten energetisch saniert werden. Moderne Heiz-, Warmwasser- und Lüftungstechnik sowie die Nutzung von erneuerbaren Energien, wie Solaranlage, in Gebäuden wird gefördert bzw. gesetzlich vorgeschrieben.
 
 

Wie kannst du Energie sparen?

 

Zum Einen ist Energiesparen aus ökologischen Gründen bei einem verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt unverzichtbar. Zum Anderen macht es bei den derzeitigen Energiepreisen Sinn, Potenziale zum Energiesparen im eigenen Haushalt zu nutzen. So kann jeder Einzelne Geld sparen und zur Energiewende beitragen.
 
 

Die Steckdose erlaubt die vollständige trennung vom Netz.

Die 6-fach Überspannungsschutz-Steckdosenleiste erlaubt die vollständige Trennung vom Netz.


 
 

Mit einer Steckdosenleiste, an die mehrere Verbraucher angeschlossen werden können, kann sehr einfach und kostengünstig der Energieverbrauch mehrerer Geräte auf einmal reduziert werden.
Durch Betätigen des Schalters an der Leiste werden alle angeschlossenen Geräte abgeschaltet. So lassen sich auch Standby-Modi, welche oft unnötig Strom verbrauchen, vermeiden.

An dieser 6-fach Überspannungsschutz-Steckdosenleiste können sechs Geräte angeschlossen werden. Bei diesem Gerät sichert der Überspannungschutz die angeschlossenen Verbraucher. Dies stellt eine sehr sinnvolle Zusatzfunktion dar. Der eingebaute Netzschalter erlaubt eine vollständige Trennung vom Netz. Dies ist eine einfache Möglichkeit, Strom zu sparen.
 
 

Mit dem Rutland WG 914i Windgenerator kann man selbst Energie erzeugen.

Mit dem Rutland WG 914i Windgenerator kann man selbst Energie erzeugen.

 
 
 
 

Es ist aber nicht nur sinnvoll zu sparen, sondern man kann auch selbst Energie erzeugen. So kann für den eigenen Verbrauch nachhaltig und selbst erzeugte Energie verwendet werden.

Dafür ist der Rutland WG 914i Windgenerator geeignet. Dieses Modell erzeugt bereits bei geringer Luftbewegung Strom. Mit 910 mm Rotor-Durchmesser ist dieser Windgenerator ein wahres Kraftwerk. Er ist besonders gut geeignet für den Freizeitsektor, d. h. zur Batterieladung auf Booten, in Gartenlauben, Berghütten oder Reisemobilen. Der WG 914i läuft schon bei geringsten Luftbewegungen an. So erzielt man bereits bei geringen Windgeschwindigkeiten einen enormen Ladestrom.
 
 
 
 
 
 
 
 

Renkforce LED - der perfekt ersatz für eine Glühbirne.

Renkforce LED - der perfekt ersatz für eine Glühbirne.

 
 
 
 
 
 
 

Aber auch bei der Beleuchtung hat sich viel getan. Um hier Energie sparen zu können, ist es am Besten, wenn man die alten Glühbirnen durch neue LEDs ersetzt.

Mit der Renkforce LED 9,5W kann man optimal Energie sparen. Der Energieverbrauch dieser LED liegt nur bei 9.5 kWh/1000. Somit hat sie eine sehr hohes Energiesparpotenzial. Es wird ein sehr angenehmes, warm-weißes Licht erzeugt.
 
 
 
 
 
 
 
 
Fazit
 
Nicht nur die Bundesregierung muss etwas tun, um in Deutschland Energie zu sparen. Im Gegenteil, jeder Einzelne selbst muss mithelfen, dass in Deutschland der CO2-Ausstoß reduziert und der Anteil der erneuerbaren Energie erhöht wird. Der anfängliche Aufwand, im Haushalt Energiesparmaßnahmen zu treffen, rechnet sich meist nach kurzer Zeit. Wie oben beschrieben gibt es einige Möglichkeiten, auch selbst Energie zu sparen oder sogar herzustellen.
 
 
Über den Autor
 
Mein Name ist Marlene Dolles und ich bin Auszubildende zur Kauffrau für Groß- und Außenhandel im 1. Lehrjahr bei Conrad Electronic SE.

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Schlagwörter: Energiesparen, Energiewende, Erneuerbare Energien, Regenerative Energie

Eine Antwort zu “Energiewende – so kannst du die Zukunft mitgestalten”
  1. avatar Benedikt sagt:

    Auch ein wichtiger Aspekt in Hinblick auf regenerative Energien ist, dass viele Leute umdenken müssen.

    Auch hier im Landkreis sprießen in den letzten Jahren Windräder wie Radieschen aus dem Boden.
    Leider hört man nicht selten Sätze, wie: “Windenergie sehr gerne, aber nicht vor meiner Haustüre. Sowas können sie doch im Norden bauen, wo’s keinen stört.”

    Hier muss auch noch einiges passieren.
    Von mir zu Hause aus sehe ich derzeit rund 18 Anlagen im Landkreis und es stört mich keinesfalls, wenn ich auf der anderen Seite weiß, dass früher oder später dafür Atomkraftwerke vom Netz gehen können.

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