Von CPCs, Photoshop, Technik-Workshops & Facebook – mein freiwilliges Praktikum

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Porträtfoto

Das bin ich, Daniel, bei meinem Praktikum bei Conrad.

4 spannende Wochen bei Conrad Electronic – mein freiwilliges Praktikum

Hallo liebe Blogleser,
mein Name ist Daniel Breitwieser, ich bin 18 Jahre alt und habe dieses Jahr mein Abitur gemacht. Ende dieses Jahres werde ich für 8 Monate nach Südamerika gehen und anschließend in Deutschland voraussichtlich ein internationales Wirtschaftsstudium beginnen (International Business/Management). Nach meinem Abitur wusste ich bereits “ich möchte in die Wirtschaft.” Daher wollte ich unbedingt erst einmal selbst Einblicke in ein Unternehmen erhalten und das “harte Arbeitsleben” miterleben.
Auch zur Studienorientierung erschien mir ein Praktikum als sehr sinnvoll.

Wie kam ich zu Conrad?
Da ich in Hirschau in der Oberpfalz wohne, habe ich das Glück, direkt vor meiner Haustür (ca. 500 Meter Luftlinie entfernt) einen der “Global Player” im Bereich Elektronik zu haben. Also schrieb ich kurzerhand eine Initiativ-Bewerbung an Conrad Electronic – für einen Ferienjob mit anschließendem Praktikum. Nicht einmal eine Woche war vergangen, da klingelte schon mein Handy und kurz darauf konnte ich meinen Ferienjob antreten. Meinem Wunsch nach einem Praktikum im Bereich Marketing wurde ebenfalls nachgekommen und ich erhielt nach einer Woche Ferienjob-Arbeit einen Anruf aus der Personalentwicklung. Zwei Tage später unterzeichnete ich meinen 4-wöchigen Vertrag und auch ein “Abteilungs-Durchlaufplan” stand für mich bereit.

Das Praktikum:
Am 20.08 begann ich also mein Praktikum. Aufregung – nö! Aber ich war gespannt wie Schmidts Katze, was mich bei Conrad erwartet und ich hatte eine riesige Vorfreude. Eines schon mal vorweg – meine Erwartungen wurden absolut übertroffen!

So lief das Praktikum ab:
Jeweils im 1-Wochen-Takt durchlief ich mehrere Stationen: Online-Marketing, Grafik, Filialmarketing, Content Management und Social Media.
Abwechslung war also garantiert!
Am ersten Arbeitstag wurde ich freundlich von der Teamleiterin empfangen und bereits nach zehn Minuten mit folgendem konfrontiert: “Um zehn Uhr haben wir ein Meeting mit einem Google-Manager, der eine Präsentation hält – wenn du Lust hast, kannst du gerne mitkommen!” Zuerst dachte ich, ich hatte mich verhört, aber als ich 10 Minuten später im Konferenzraum saß, wusste ich “Daniel, du hast mit deiner Bewerbung alles richtig gemacht!” In den kommenden Tagen bekam ich Einblicke in verschiedendste Bereiche des Online-Marketings. Fachbegriffe wie CPC, Conversion Rates, Keywords usw. wurden mir erklärt und bereits nach kurzer Zeit konnte ich selbst interessante Aufgaben übernehmen.

In der zweiten Woche kam ich in die Abteilung Grafik. Das Grafik-Team nahm mich super auf und ich merkte gleich, dass die etwas mit mir vorhatten…
An den großen Apple Macs konnte ich mich nun mit Programmen wie Photoshop und InDesign vertrautmachen und bei den “Creative Workshops” (Übungen, die mich ab und zu zur Verzweiflung brachten) lernen, wie man Bilder bearbeitet und eigene Werbebanner erstellt (einige meiner Werbebanner wurden sogar online gestellt). Zu guter Letzt konnte ich meiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich durfte ein Cover meiner eigenen “Zeitschrift” erstellen. Hierfür durfte ich eigene Bilder mitbringen, welche dann die Titelseite zieren sollten. Das Cover wurde (meines Erachtens ) ein voller Erfolg und hängt nun eingerahmt in meinem Zimmer. Wer weiß, vielleicht werdet Ihr eines Tages die “Bacana Life” auch im Zeitschriftenregal vorfinden )

Praktikum in der Grafik

Grafiker Fabian besprach mit mir die Änderungen.

Die Hälfte meines Praktikums hatte ich nach dieser Woche hinter mir und bis dahin hatte es mir riesig Spaß gemacht und ich hab wahnsinnig viel gelernt.
Nur, sollte das auch weiterhin so der Fall sein?
Die Antwort ist: JA!

Meine nächste Station war das Filialmarketing. Darunter konnte ich mir zu Beginn eher weniger vorstellen, aber meiner Unwissenheit wurde sofort auf die Sprünge geholfen.
Montagmorgen wurde ich von fünf topgestylten Damen mit Kuchen empfangen – was für ein Traumstart! Auch hier brachte mir die Teamleiterin zunächst die Strukturen und Aufgabenbereiche der Abteilung Filialmarketing näher. In dieser Abteilung wurde ich voll in die Planungen und Projekte mit einbezogen.
Anfang Oktober wird die Filiale in Essen nach einem Umbau wiedereröffnet und das Team hatte somit alle Hände voll zu tun. Auch hier durfte ich bei zwei Meetings dabeisein und konnte so live miterleben, wie es hinter “verschlossenen Türen” abläuft. Das Team betraute mich sogar mit eigenen Projekten, an deren Umsetzung ich bis heute beschäftigt bin. Als i-Tüpfelchen wurde mir sogar genehmigt, mit auf das Event für die Wiedereröffnung nach Essen zu fahren, und das Event-Team zu unterstützen.

Dann war eine weitere super Woche meines Praktikums vorbei und jetzt wartete die letzte Station meines “Conrad-Abenteuers” auf mich: Last but not least folgte meine letzte Woche in den Abteilungen “Content Management” und “Social Media”. Die meisten von euch werden sich schon denken können, worum es in diesen Abteilungen geht! Neben allen redaktionellen Inhalten auf Homepage und Katalog, wird sich hier auch um das Thema Social Media gekümmert. Die Conrad Präsenz auf Facebook und Co. sowie die “Conrad Community”, das “Conrad Blog” und das “Conrad Forum” werden hier von unserem hervorragendem Social Media-Team rund um Tanja gepflegt. Auch hier bekam ich Einblicke in das Innenleben der Abteilung und bekam spannende Aufgaben.

Und mein letztes großes Projekt habt Ihr gerade schwarz auf weiß vor euch

Fazit:
Nun sitz ich hier also und schreibe die letzten Zeilen im Rahmen meines Praktikums bei Conrad.
Die Zeit verging viel zu schnell und ich finde es wirklich schade, Conrad (zumindest bis auf weiteres) verlassen zu müssen! Vier aufregende Wochen liegen hinter mir, die mich arbeitstechnisch aber vor allem auch menschlich, vorangebracht haben. Ich habe wertvolle Berufserfahrung sammeln können und inspirierende Persönlichkeiten kennengelernt.
Das Praktikum hat mich in all meinen Zukunftsplänen bestärkt und ich würde mich glücklich schätzen, eines Tages in einem Unternehmen wie bei Conrad arbeiten zu können.
Hier gibt es kein “von oben herab”, selbst als Praktikant wird man freundlich empfangen und sofort in die jeweiligen Teams mit integriert.

Falls Ihr euch jetzt denkt: “will er denn jetzt gar nichts kritisieren?! Wo bleibt das negative?!” – Jetzt mal ganz ehrlich, würde es etwas geben was mir nicht gefallen hätte – Ihr würdet es hier erfahren. Nur leider muss ich die jenigen die auf negatives warten enttäuschen, nothing! Falls Ihr mir nicht glaubt – überzeugt euch selbst

Ich kann euch nur empfehlen, falls Ihr die Möglichkeit habt, ein freiwilliges Praktikum, idealerweise bei Conrad, zu absolvieren- bewerbt euch!
Die Erfahrungen die Ihr hier macht, sind einfach Gold wert!

Liebe Grüße und lasst es krachen!
Euer Daniel

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Schlagwörter: Orientierung, Praktikum, Projekte, Spaß, Stationen, Team

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